Geschäftsmodelle im E-Commerce

Das Modul beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale Geschäftsmodelle im E-Commerce entstehen, funktionieren und weiterentwickelt werden können. Im Mittelpunkt steht nicht nur der klassische Online-Shop, sondern die Vielfalt digitaler Geschäftsmodelllogiken: Marktplätze, Plattformen, Subscription-Modelle, Community-basierte Modelle, Software-as-a-Service-Angebote, Re-Commerce, Creator-Commerce, Lead- und Affiliate-Modelle sowie B2B-Commerce.

Die Studierenden lernen, Geschäftsmodelle systematisch zu analysieren und eigene Geschäftsmodellideen schrittweise zu entwickeln. Dazu gehören Zielgruppen- und Problemanalyse, Value Proposition, Erlösmodelle, Ressourcen und Partner, Kanäle, Kennzahlen, Unit Economics, Experimente, Validierung, Implementierung und Go-to-Market.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der E-Commerce-Modellwerkstatt: Ideen werden als überprüfbare Hypothesen verstanden, durch Feedback, Recherche und Reflexion weiterentwickelt und auf ihre wirtschaftliche, technische und kundenseitige Tragfähigkeit hin betrachtet. Künstliche Intelligenz wird dabei als Werkzeug zur Ideengenerierung, Analyse, Strukturierung, Simulation und Reflexion einbezogen.

Ziel des Moduls ist es, E-Commerce-Geschäftsmodelle nicht nur beschreiben, sondern in ihrer Funktionslogik verstehen, kritisch bewerten und implementierungsnah weiterentwickeln zu können.

 
 
Semesterkennzeichen: WiSe202627
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